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Wie wir uns gutes Webdesign vorstellen

Reine Nutzer einer Webseite nehmen einen Internetauftritt zuerst mit den Augen war - sind die Farben schön und gefällt mir das Logo und seine Positionierung?

Diesen ersten Eindruck positiv zu gestalten ist eine notwendige Voraussetzung, einen gelungenen Internetauftritt zu gestalten - sie ist aber nicht die einzige!

Form und Inhalt

Eine Leitidee bei der Arbeit von Metromorph betrifft die Darstellung von Inhalten im Netz: Die sinnvolle Verbindung von Form und Inhalt, bei der jede dieser beiden Seiten des Inhalts auf die ihr angemessene Weise zur Geltung kommt und beide losgelöst voneinander betrachtet werden können.

Klar, Design ist wichtig! Inhalte können besser verarbeitet werden, wenn sie angemessen dargestellt werden. Es muss aber auch noch Bedeutung vermittelt werden - und zwar in einer dem Medium angemessenen Form. Die Waage zwischen Formpol und Inhaltspol zu finden ist eines unserer Ziele: zwischen den Polen liegend, ausgewogen in der Gestalt, maßvoll in der Form - metromorph eben.

Für die technische Umsetzung heißt das, dass wir Layout und Inhalt trennen und Annotationen im HTML-Code nicht in erster Linie zum Erzeugen einer bestimmten Darstellungsform (Schriftgröße, Farbe,...) verwenden, sondern um z. B. eine Überschrift in ihrer Bedeutung als Überschrift zu kennzeichnen. Diese Idee wird mit dem Begriff semantisches Web beschrieben. Das Design stellt dann sicher, dass Textteile mit einer bestimmten hierarchischen Bedeutung (Überschrift) entsprechend dargestellt werden.

Dabei machten wir mit der Zeit eine interessante Entdeckung: Seiten, die wir sehr strikt nach dieser Philosophie entwickelt haben, werden von den Suchmaschinen besser gefunden. Noch heute gilt für viele so genannte Suchmaschinenoptimierer, dass man möglichst viele Stichworte - auch zu Themen, die nichts mit der Seite zu tun haben - in den Seitenbeschreibungen unterbringen soll. Diese Rechnung geht mittlerweile zum Glück nicht mehr auf!

Standards

Eine sehr ärgerliche Erfahrung beim Entwickeln von Internetpräsenzen bescherte uns die Browserlandschaft. Jeder Browser stellte die Inhalte anders dar, ging mit den Designvorgaben anders um. Wir versuchten Layouts zu entwickeln, die in jedem Browser dargestellt werden konnten und merkten an dieser Problematik, wie wichtig Standards in einer technischen Welt sind. Kein Mensch hat etwas davon, wenn ein Monopolist versucht einen Quasi-Standard zu schaffen, der nur mit seiner Technologie umsetzbar ist. Information sollte doch allen zur Verfügung stehen und nicht nur den Kunden der Monopolisten. Mittlerweile scheint die allgemeine Entwicklung tatsächlich in diese Richtung zu gehen. Fast alle aktuellen Browser unterstützen die gängigen Standards. Wir haben schon früh begonnen, uns an die Standards des W3C zu halten und so eine allgemeine Lesbarkeit der Inhalte zu gewährleisten.

Entwicklungsprozesse

Eine Internetseite entsteht aber eben nicht aus technischen Vorgaben und philosophischen Überlegungen, sondern in erster Linie aus den Wünschen und Vorstellungen unserer Kunden. In einem gemeinsamen Entwicklungsprozess, der uns viel bedeutet, versuchen wir gestalterische und inhaltliche Vorgaben zu einem Ganzen zu verschmelzen. Dabei versuchen wir, oft mithilfe von professionellen Designern, Selbst- und Fremdbild in einklang zu bringen. Die Waage zwischen Innen und Außen, zwischen dem was ist und seiner Darstellung muss stimmen - metromorph eben. Auf diesem Weg beraten wir unsere Kunden natürlich auch über mögliche Technologien und wirtschaftliche Aspekte bei der Umsetzung.

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